8 Top Sehenswürdigkeiten in Erfurt & Einfache Tagesausflüge

Erfurt ist eine alte Universitätsstadt mit einer über 1200-jährigen Geschichte. Einst Versammlungsort von Kirchensynoden und kaiserlichen Diäten, fand hier der Erfurter Kongress im Jahr 1808 statt, als Napoleon den Zaren von Russland und die deutschen Fürsten traf, um alte Allianzen zu bekräftigen. Erfurt ist nicht nur ein Zentrum für Landwirtschaft und Gartenbau, sondern auch wegen seiner zahlreichen Kirchen als "Stadt mit vielen Türmen" bekannt Martin Luther Angeblich hatte er seine Vision, die die Reformation auslösen sollte.

1 Erfurter Dom

Erfurter Dom

Der Erfurter Dom, auch bekannt als St. Mariendom, wurde 742 n. Chr. Gegründet. Die ursprüngliche Kirche, die im Jahr 1154 durch eine romanische Basilika ersetzt wurde, hatte eine Reihe weiterer späterer Bauten, darunter der hochgotische Chor aus dem Jahr 1370, der 1465 als Hallenkirche umgebaut wurde. Die Kathedrale besteht aus drei Türmen aus dem 19. Jahrhundert Eines davon beherbergt die größte Glocke der Welt, die Maria Gloriosa, berühmt für die Schönheit seines Tones. Die 15 hohen Fenster im Chor sind Meisterwerke mittelalterlicher Glasmalerei und sind in Deutschland wegen ihrer Größe und Einheitlichkeit des Themas einzigartig. Zu den weiteren Schätzen der Kathedrale zählen der prächtige barocke Hochaltar, die fein geschnitzten Chorgestühle aus dem 14. Jahrhundert, eine Stuckfigur der Jungfrau von 1160 und das Grabmal des Grafen von Gleichen und seiner beiden Frauen aus der Mitte des 13. Jahrhunderts.

Adresse: Domstufen 1, 99084 Erfurt

Unterkunft: Unterkunft in Erfurt

2 Editor's Pick Die Erfurter Synagoge und Schätze

Die Erfurter Synagoge und Schätze

Die um 1100 erbaute Erfurter Synagoge ist das älteste Gebäude Europas. Heute beherbergt diese gut erhaltene mittelalterliche Struktur die ausgezeichneten Erfurter Schatz, ein äußerst seltener Schatz von Münzen und Schmuck, der während des Schwarzen Todes von 1349 und der anschließenden Verfolgung der jüdischen Bevölkerung der Stadt versteckt worden sein soll. Die Sammlung wurde 1998 im alten jüdischen Viertel der Stadt entdeckt und umfasst mehr als 3.000 Silbermünzen, mehr als 700 Goldstücke und 14 Barren aus dem 13. und 14. Jahrhundert. Andere Orte in Verbindung mit der jüdischen Gemeinde der Stadt sind die Kleine Synagoge, ein Gotteshaus aus dem 19. Jahrhundert, das heute in Erfurt Ausstellungen jüdischen Lebens zeigt, und das Mikweein Bad aus dem 13. Jahrhundert für religiöse Zeremonien, heute Museum.

Adresse: Waagegasse 8, 99084 Erfurt

Offizielle Seite: http://juedisches-leben.erfurt.de/jl/en/

3 St. Severus Kirche und Domplatz

St. Severus Kirche und Domplatz

Die Severikirche, oder die Severikirche, wurde 1121 erstmals urkundlich erwähnt. Hoch oben auf dem Erfurter Domberg thront diese schöne frühgotische Hallenkirche mit doppelten Seitenschiffen und einem reich ausgestatteten Inneren, zu dem das Grab des Hl. Severus von 1365 gehört eine spektakuläre 15 Meter hohe Schrift. Über einen 70-stufigen Treppenaufgang mit dem Erfurter Dom verbunden, dominieren diese beiden Bauten den Domplatz, den historischen Domplatz mit seinen schönen alten Gebäuden, darunter die Grüne Apotheke aus dem 18. Jahrhundert und die Zur Hohen Lilie, eines der schönsten Renaissancebauten in Erfurt.

Adresse: Domstufen 1, 99084 Erfurt

4 Der Fischmarkt und Krämerbrücke

Fischmarkt

Erfurter Marktstraße führt zum Fischmarkt, wo sich die alten Handelswege der Stadt kreuzen. Höhepunkte des alten Platzes sind eine Rolandfigur aus dem Jahr 1591 und Zum Roten Ochsen und Zum Breiten Herd, zwei reich verzierte Renaissancebauten. Im Nordosten des Fischmarkts befindet sich die berühmte Krämerbrücke der Stadt. Die 1117 erstmals urkundlich erwähnte, 120 Meter lange Brücke überspannt die Gera und ist einzigartig für die vielen alten Häuser an ihren Seiten (sie ist die längste dieser Art in Europa). Es ist ein wunderbarer Ort zum erkunden - vor allem während der Händler-Brücken-Festival im Juni - und ist voll von malerischen Galerien, Boutiquen, Cafés und Restaurants. Bemerkenswert ist auch die Kirche St. Aegidius, am östlichen Ende der Brücke, bietet von seinem Turm aus einen herrlichen Blick auf die Altstadt.

5 Martin Luther und das Augustinerkloster

Martin Luther und das Augustinerkloster Allie_Caulfield / Foto modifiziert

Die Augustinerstraße ist für ihr Augustinerkloster aus dem 13. Jahrhundert bekannt. Im Jahr 1277 gegründet, wurde hier der junge Martin Luther 1505 zum Mönch. Das Anwesen kann durch Führungen (stundenweise) besichtigt werden, die einen Blick auf Luthers winzigen Raum, die Lutherzelle, bieten. Weitere Highlights sind der schöne Comthureihof aus dem Jahr 1593, die St. Elisabeth Kapelle mit ihren Wandmalereien und eine Ausstellung namens Bibel Kloster Luther, welches die Zeit des berühmten Reformators hier beschreibt. Interessant sind auch die Georgenbursedas ehemalige Studentenquartier, in dem Luther 1501 als 17-Jähriger residierte; das Luthersteinein Denkmal, das den Ort kennzeichnet, an dem der Reformator sich verpflichtete, Mönch zu werden, nachdem er während eines Sturms vor dem Tod gerettet wurde; und das Lutherweg, die Erfurt mit 30 weiteren Standorten in ganz Thüringen verbindet.

Adresse: Augustinerstraße 10, 99084 Erfurt

6 Zorn

Zorn

Als eine der ältesten Straßen von Erfurt ist Anger traditionell das wichtigste Einkaufs- und Handelszentrum der Stadt. Wo früher Textilien, Wolle und Weizen gehandelt wurden, gibt es heute zahlreiche Geschäfte, von kleinen Handwerks- und Antiquitätengeschäften bis hin zu schicken Boutiquen und Kaufhäusern. Andere Touristenattraktionen schließen das ein Angermuseumim reich dekorierten barocken Packhof mit Kunst - und Handwerksgegenständen aus dem Mittelalter bis in die Neuzeit und dem Städtisches Museumin dem reich verzierten Zum Stockfisch, einem Spätrenaissancegebäude aus dem Jahr 1607, das durch informative Darstellungen und Artefakte die Geschichte der Stadt aufzeigt. Ärger ist auch, wo Sie finden werden St. Bartholomäus-Turm (Bartholomäusturm), ein Bauwerk aus dem 12. Jahrhundert mit einem Glockenspiel von 60 Glocken.

7 Zitadelle Petersberg

Zitadelle Petersberg

Ein anderer alter Bezirk von Erfurt, der besucht werden muss, ist Petersberg oder St. Peter's Hill. Hier finden Sie St. Peterskirche (Peterskirche), eine prachtvolle romanische Säulenbasilika, die an der Stelle eines Klosters aus dem 11. Jahrhundert erbaut wurde und eines der frühesten Gebäude der Hirsauer Schule in Thüringen war. Interessant ist auch Zitadelle Petersberg, Mitteleuropas größte und am besten erhaltene Barockfestung aus dem 17. Jahrhundert. Zu den Höhepunkten gehört ein ausgedehntes Labyrinth von unterirdischen Tunneln, die im Rahmen der zweistündigen Führungen durch die Festung zugänglich sind (Führungen in englischer Sprache sind nur für Gruppen möglich).

Adresse: Petersberg, 99084 Erfurt

8 Zoopark Erfurt

Erfurt Zoopark Ringelberg Foto / Foto modifiziert

Nördlich von Erfurt, am Roten Berg, befindet sich der familienfreundliche Zoo Erfurt mit rund 1.060 Tieren aus 193 Arten. Der Zoo ist besonders bekannt für seine seltenen Affenarten, darunter schwarz-weiße Kolobusarten, Johns Languren, Entellus Languren und Douc Languren. Andere Höhepunkte dieser 153-Morgen-Site, die die alte Stadt übersieht, sind seine afrikanischen Elefanten, Löwen, Giraffen und weißen Nashörner.

Adresse: Am Zoopark 1 99087 Erfurt

Tagesausflüge von Erfurt

Naumburger Dom

Naumburger Dom

Etwa 100 Kilometer nordwestlich von Erfurt liegt die Spätromanik und Frühgotik Kathedrale der Heiligen Peter und Paul in Naumburg. Diese kreuzförmige Basilika mit Gewölbe, Zwillingschören, vier Türmen und einer romanischen Krypta stammt aus dem Jahr 1170 und ist weithin als eine der schönsten Kathedralen Europas bekannt. Sie ist vielleicht am bekanntesten für die 12 Figuren ihrer Gründer im Westchor, die in Lebensgröße gebaut wurden Meisterwerke, die 1250 von einem unbekannten lokalen Künstler aus Kalkstein gehauen wurden. Von herausragender Qualität sind auch die Passionsreliefs auf der westlichen Chorwand, die mittelalterlichen Glasfenster in einigen der Fenster, mehrere Altäre und Skulpturen sowie eine Reihe von schönen Monumenten. Auf der Südseite der im Kreuzgang eingegliederten Kathedrale befindet sich die Pfarrkirche St. Marien (Marienkirche).

Schloss Molsdorf

Schloss Molsdorf Ralf Krause / Foto modifiziert

Nur zehn Kilometer südwestlich von Erfurt liegt Schloss Molsdorf, einer der schönsten Rokokopaläste Thüringens. Von Graf von Gotter zwischen 1736 und 1745 erbaut und gründlich restauriert, ist es heute ein öffentlich zugängliches Museum. Zu den Highlights gehören eine versteckte Wendeltreppe, eine prächtige Innenausstattung und zahlreiche Kunstwerke, darunter Statuen und Vasen. Ein Café befindet sich vor Ort und blickt auf den schönen Park, der 1826 angelegt wurde.

Adresse: Schloßplatz 6, 99094 Erfurt

Coburg

Coburg Festung

Rund 90 Kilometer südlich von Erfurt liegt die ehemalige Residenzstadt Coburg an den Südhängen des Thüringer Waldes an der Itz, einem Nebenfluss des Mains. Drohend über der Stadt Coburger Festung (Veste Coburg) ist eine der größten Burgen Deutschlands, die hauptsächlich aus dem 16. Jahrhundert stammt und im 19. und 20. Jahrhundert restauriert wurde. Die Kunstsammlungen in den Lutherräumen zeigen hier Altglas, Porzellan und dekoriertes Steingut. Den Hügel hinauf zur Coburger Burg erstreckt sich das Schöne Hofgarten (Hofgarten) mit vielen wichtigen Denkmälern und dem Mausoleum der Herzöge. Andere Coburg Paläste, die einen Besuch wert sind, gehören die prächtigen Ehrenburg, früher der Herzogspalast; Schloss Rosenau; und Callenberg Palast, eine mittelalterliche Burg mit Jahrhunderten der königlichen Geschichte zu offenbaren. Im Stadtzentrum, der attraktive Markt Englisch: www.schlemmerinfo.de/eng/r/nrw/kate...0/index.html Mit dem Rathaus aus dem Jahre 1579 und dem ehemaligen Regierungsgebäude in einem reich verzierten Spätrenaissance - Gebäude aus dem Jahr 1599 ist der Spaziergang ein schöner Spaziergang.

Schloss Elisabethenburg

Schloss Elisabethenburg Lars Gebauer / Foto modifiziert

Schloss Elisabethenburg, etwa eine Autostunde südwestlich von Erfurt gelegen, wurde 1682-1692 von den Würzburger Bischöfen erbaut. Benannt nach der zweiten Gemahlin von Herzog Bernhard I., der Herzogin Elisabeth Eleonore, birgt der Palast neben seiner relativ einfachen barocken Fassade eine Fülle von Schätzen und architektonischen Stilen. Zu den Höhepunkten gehören die fein gearbeiteten Wand- und Deckenstuckarbeiten; der prächtige neoklassische Marmorsaal aus dem Jahr 1907; Heilige Dreifaltigkeitskirche; und der "Hessensaal" im Dachbereich des Treppenturms, in dem sich heute das elegante Museumscafé befindet. Zu Ehren der berühmten Musiker, die ehemalige Palastgäste waren, sind die Max Reger Musikschule und das Archiv mit handsignierten Partituren und einer Sammlung historischer Instrumente und der Johannes Brahms Konzertsaal. Der Palast ist auch die Heimat der Meininger Museen und das Thüringer Staatsarchiv.

Adresse: Meiningen Museum, Schlossplatz 1, 98617 Meiningen

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