Eine Reise nach Mussoorie

Ich seufzte, als ich in einer kalten Nacht den Zug nach Dehradun bestieg. Die ganze Nacht haben wir Musik gehört und Kartenspiele gespielt. Aus der Zugfahrt, die bis in die frühen Morgenstunden dauerte, machten wir einen Karneval. Am Ende hänge ich fast aus dem Fenster, um einen Blick auf die Hügel und Wälder zu erhaschen. An einem Punkt konnte ich die ganze Länge des Zuges sehen, und in der Ferne die Berge, halb bedeckt von Wolken.

Meine Sinne wurden von den herrlichen, unbeschreiblichen Anblick und Gerüchen angegriffen. Ich lehnte mich zurück und genoss den Moment. Endlich hielt der Zug an unserem Ziel an. Als wir den Zug entkamen und zu Fuß aufbrachen, war ich überwältigt von der Schönheit um mich herum und von dem Abenteuer, das vor mir lag. Der Wunsch, unbekannte Bereiche zu erforschen, hat sich nur mit der Zeit verstärkt. Ein Minibus wurde gemietet, denn wir waren 20, die uns nach Mussoorie beförderten. Wir brauchten fast zweieinhalb Stunden, um unser Ziel zu erreichen. Der Ort war in einiger Entfernung, es war keine konkrete Struktur in Sicht, außer dem Resort, das wir bleiben sollten, und den kahlen, schönen Hügeln.

Mussoorie (Foto von Paulhami)

Nach einem schnellen Bad in eiskaltem Wasser ging ich zum Hof ​​und setzte mich auf den Zaun mit Blick auf die Berge. Ruhe, Ruhe und Stille herrschten vor. Es war, als ob das Leben zum Stillstand gekommen wäre. Das gelbe ockerfarbene Hügel bewachte das Resort auf der einen Seite, dieÖko-Park von der anderen. Ich saß auf dem Zaun und blickte hinunter in ein mit Wald bewachsenes Tal, eine Spalte, die die goldenen Hügel trennte, und staunte über die Ruhe des Ortes, fern vom Staub und der Plackerei des Stadtlebens.

Im Schneesturm stecken geblieben

Ein kurzer Spaziergang durch die schneebedeckten Wege führte mich zum Rand eines Apfelgartens, der sich über viele Kilometer hinzog. Das Sonnenlicht war willkommen, durch die dichten Urwälder von Deodar, Rhododendron und Eiche gefiltert. Ein Spaziergang in den umliegenden Gebieten war eine Freude, denn es war ein Ort, der frei von lokalen Siedlungen war. Kaum waren wir einen Meter gegangen, als wir mit einem schweren Schneesturm begrüßt wurden, der ein paar Stunden dauerte.

Foto von Bastling

Das war das erste Mal, dass ich Zeuge wurde Schneefall in Mussoorieund ich verspürte keinen Drang, ihm zu entkommen. Ich ließ jedes bisschen Erfahrung hinein. Die grünen Plantagen, die das Gebiet umgaben, waren, soweit das Auge reicht, dick mit Eis bedeckt. Die für die Feuer verbrannten Holzscheite waren feucht geworden und warteten darauf, dass die Sonne am Morgen austrocknete. Das Wetter war erfreulich. Die meiste Zeit war es bewölkt, der Nebel schwebte hin und wieder. Drei Kleidungsschichten hatten genügt, um mit Schuhen, Handschuhen und Kopfbedeckungen der Kälte zu trotzen.

Mussoorie bietet nicht viel Unterhaltung, aber es ist ein ausgezeichneter Ort für diejenigen, die die Einsamkeit genießen wollen. Es gab eine Hütte in der Nähe des Resorts, getrennt durch eine Gasse, die von einer alten Frau geführt wurde, die ausgezeichnete Chai und Maggi-Nudeln anbot. Es war der perfekte Ort, um ein Gleichgewicht zwischen dem gesunden und dem scheinbar geistesgestörten Geist zu finden. Einfach eine Welt voller erstaunlicher Erlebnisse.

Von Kavita Gaba

Über den Autor

Kavitas Interesse am Reisen wird nur durch ihre Liebe zum Reisen übertrumpft. Sie beschäftigt sich intensiv mit Fragen des Ökotourismus und Naturschutzes.

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