Das Bidar Fort - Verkörperung der Perfektion

Das majestätische Fort stand stolz vor mir mit all seiner vergangenen Pracht, die selbst der Zahn der Zeit nicht völlig auslöschen konnte. Wir machten uns auf den Weg Bidar Fort gegen 8 Uhr morgens aus Begumpet, dem Herzen der Stadt Hyderabad. Von dort sind es ca. 150 km. Wir hielten in Zaheerabad für ein herzhaftes Frühstück mit frischen Idlis und Sambhar und spülten es mit Kaffee hinunter. Dort war es eine Nonstop-Fahrt zu unserem Ziel.

Das erste, was dich an Bidar Fort erinnert, ist seine Perfektion, obwohl viele seiner Strukturen jetzt in Trümmern liegen. Dennoch ist es nicht schwer sich vorzustellen, was für eine atemberaubende Struktur es während seiner Zeit gewesen sein muss. Das Fort hatte alles, um es vor Angriffen von außen zu schützen. Die etwa 4.100 m hohen Stadtmauern schmiegen sich an königliche Paläste, Gärten, eine Moschee, blumengeschmückte Brunnen, königliche Bäder an Galgen und Verliese. Es gibt auch Chaubara - ein 71-Fuß-Wachturm. Wir erreichten seine Spitze und bekamen einen weiten Blick auf die Stadt. Wir gingen durch das Gumbad Darwaza, eines seiner sieben Tore, in die Festung von Bidar.

Und da war der legendäre Rangin Mahal. Auch nach dieser Zeit haben uns die fein geschnitzten Holzpfeiler und Fliesenarbeiten fasziniert. Aber das wahre Prunkstück von Rangin Mahal sind die persischen Couplets, die auf einem exquisiten Perlmutteinlegewerk vor einem auffälligen Hintergrund aus schwarzem Granit geschnitzt sind. Der Gagan Mahal präsentiert persischen architektonischen Stil und Sport glasierten Mosaiken. Sein Ansatz hat schwarze Granitstufen, die mit rotem Sandstein verlegt sind. Weiter vorne befindet sich die berühmte Solah Khamba Masjid (benannt nach ihren 16 Säulen). Die eindrucksvolle Gebetshalle wurde 1423 erbaut und ist heute die älteste Moschee in Bidar Fort.

Wir haben auch einen Blick auf den spannenden Hazar Kothri (oder die tausend Zellen) geworfen. Unser Führer sagte uns, dass die Royals während des Krieges diese versteckten unterirdischen Gänge nicht nur für den sicheren Ausgang außerhalb des Forts nutzten, sondern auch Eindringlinge verwirrten. Sogar tagsüber war der Ort ziemlich gruselig. Nach einer kurzen Fototerminierung um die Kanonen, die später an prominenten Stellen auf den Türmen untergebracht wurde, war es Zeit, Adieu von der Festung zu nehmen.

Dahin kommen:

Mit dem Zug: Obwohl das Bidar-Fort in Karnataka liegt, ist es am nächsten von Hyderabad

auf der Straße oder Schiene (von Begumpet oder Secunderabad Kreuzung).

Mit dem Auto: Von Afzal Gunj (Süd Hyderabad) MGBS (Mahatma Gandhi Bus Stand) fahren die Busse alle 15 Minuten nach Bidar. Die Stadt Bidar ist auch mit Mumbai und Bangalore auf der Straße und in der Luft verbunden. Es ist von Gulbarga (110 km) auf der Straße erreichbar.

Über den Autor

Jigyasha ist eine begeisterte Wochenend-Reisende, die auch gerne ein oder zwei Bücher auf ihrem Weg liest. Zweite Liebe: Theater.

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